Verbrauchertag auf der Gartenschau in Bad Herrenalb / Eröffnung der Veranstaltungsreihe 2017 ,Verbraucher 60+ Ihr gutes Recht: So schützen Sie sich vor Abzocke im Alltag

Minister Peter Hauk MdL: „Vor allem ältere Menschen wollen wir gezielt über unseriöse Machenschaften und Betrügereien informieren und sie somit bestmöglich davor schützen“

„Im Alltag sind leider vor allem ältere Menschen unerlaubten Telefonanrufen, unseriösen Machenschaften im Internet oder dem sogenannten Enkeltrick immer wieder schutzlos ausgeliefert. Vor dieser Abzocke wollen wir die Verbraucher schützen. Deswegen haben wir diese Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, um gezielt über unseriöse Methoden und Tricks von Betrügern zu informieren und zu warnen“, sagte Verbraucherminister Peter Hauk MdL anlässlich der Eröffnung der Veranstaltungsreihe bei der Gartenschau in Bad Herrenalb ‚Verbraucher 60+ Ihr gutes Recht: So schützen Sie sich vor Abzocke im Alltag‘ in Stuttgart.

 

Sowohl bei den Verbraucherzentralen als auch bei der Polizei häufen sich Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern über unseriöse Geschäftspraktiken im Internet. „Gezielte Information über die Vorgehensweise solcher Anbieter und Krimineller ist deswegen entscheidend, weil Betroffene so die komplizierten Methoden von Anbietern, Vertretern und Anrufern besser erkennen können und sich nicht überrumpeln lassen“, so der Minister.

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg informiert gemeinsam mit der Verbraucher Initiative e. V. (Bundesverband), dem Landesseniorenrat Baden-Württemberg und weiteren Kooperationspartnern rund um das Thema ‚Abzocke im Alltag‘. Insgesamt finden fünf Veranstaltungen in Baden-Württemberg statt.

 

Praktische Tipps aus Expertenrunde

„Expertinnen und Experten sowohl von Verbraucherorganisationen als auch der Polizei Baden-Württemberg berichten aus ihren Erfahrungen und geben wertvolle Tipps, wie sich Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor Abzocke im Alltag schützen können“, erklärte Hauk. Die Themen der Konferenzen umfassen Telefonwerbung und Haustürgeschäfte, Angebote auf Reisen und Messen sowie Internetfallen. Gleichzeitig sollen auch die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer zu Wort kommen und  Fragen stellen. „Dieser Austausch ist uns wichtig und soll zur Sensibilisierung beitragen, sodass Verbraucherinnen und Verbraucher kritische Situationen besser erkennen können“, betonte der Minister. Die Veranstaltungsreihe soll auch darüber informieren, an wen sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei Fragen und Zweifeln wenden können und welche Rechte sie haben.