In die Welt der Kunststoffe eingeführt

Peter Hauk MdL besucht die Firma Perga-Plastic in Walldürn-Altheim

Walldürn. „Dieses Know-How hier vor Ort ist beeindruckend“, resümierte der Neckar-Odenwälder Abgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk, nach einem Besuch bei dem Walldürner kunststoffverarbeitenden Unternehmen Perga-Plastic GmbH in Altheim. Geschäftsführer Martin Wilhelms empfing neben Hauk auch Walldürns Bürgermeister Markus Günther sowie den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Steffen Ullmer.

 

Peter Hauk MdL besucht die Fa. Perga-Plastic in Altheim - V.l.: Leiter Anwendungstechnik Michenfelder, Bürgermeister Günther, Hauk MdL, Geschäftsführer Wilhelms, Stadtverbandsvorsitzender Ullmer.

Peter Hauk MdL besucht die Fa. Perga-Plastic in Altheim – V.l.: Leiter Anwendungstechnik Michenfelder, Bürgermeister Günther, Hauk MdL, Geschäftsführer Wilhelms, Stadtverbandsvorsitzender Ullmer.

In einem kurzweiligen Vortrag brachte Wilhelms den Besuchern das Unternehmen näher, das bereits seit der Firmengründung 1970 am gleichen Standort beheimatet ist. Dennoch habe sich in der Zeit einiges getan und so habe es Betriebserweiterungen aber auch schwierige Zeiten gegeben, die jedoch dank großem Zusammenhalt in der Belegschaft und Durchhaltevermögen gemeistert worden seien, so Wilhelms. Die Auflagen und Standards für die Lebensmittelindustrie hätten sich deutlich geändert. Durch zahlreiche Zertifizierungsverfahren und Prüfungen wie etwa durch das Bundesimmissionsschutzgesetz sei man heute ein moderner umweltfreundlicher Betrieb mit rund 200 Mitarbeitern am Standort.

 

„Ein Viertel unseres Umsatzes besteht aus dem Geschäft mit Lebensmittelverpackungen, die in die Metzgereien gehen. Dabei beliefern wir heimische Metzgereien im kompletten süddeutschen Raum“, erklärte Wilhelms. Hauk freute sich dabei über die heimische Wertschöpfung. Das Besondere der Firma Perga-Plastic sei der hochtechnisierte Fertigungsprozess, der es ermögliche, eine individuelle Bedruckung der Verpackungsmaterialien schon in kleineren Stückzahlen zu erschwinglichen Preisen anzubieten. „Das ist unser Qualitätsmerkmal im Vergleich zu Billigproduzenten wie etwa in Fernost. Schließlich ist die Verpackung oder die ‚Tüte‘ an sich schon ein wichtiger Werbeträger“, betonte Wilhelms. So liefere man den Kunden ein Produkt aus einer Hand, bei dem von der Idee über die Entwicklung und Gestaltung bis hin zur Auslieferung alles vor Ort in Altheim gewährleistet sei.

 

Begeistert zeigte sich Hauk beim anschließenden Firmenrundgang, bei dem deutlich wurde, mit welcher Präzision kunststoffliche Verpackungsmaterialien in feinsten Ausfertigungen bearbeitet und angefertigt werden. Stolz zeigte sich Wilhelms auch aufgrund der Tatsache, dass alle Abfälle aus dem Produktionsprozess aufgefangen, aufbereitet und wiederverwendet würden: „Bei uns wird nichts weggeworfen.“

 

Abschließend interessierte sich Hauk auch noch für die Nachwuchsgewinnung in dem Unternehmen: „Ist bei Ihnen der Fachkräftemangel schon spürbar?“ Wilhelms bejahte dies. „Wir versuchen jedoch durch attraktive Arbeitsbedingungen und gute Ausbildungsmöglichkeiten die jungen Menschen von einem Engagement bei uns zu überzeugen.“